Im Juni 2011 - Bürgerverein für sürth
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Gerade unser Ort gehört in Köln zu den Stadtteilen mit den höchsten Zuzugsraten, die vielen Neubaugebiete aus den letzten Jahren belegen dies eindrucksvoll. Erfreulich ist hierbei, dass viele junge Familien zu uns gekommen sind. Allerdings – und dies wird vom Fachamt der Stadt Köln offiziell bestätigt – hinkt das Angebot an Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche dieser dynamischen Entwicklung weit hinterher. Um es klar zu sagen: In Sürth herrscht in dieser Hinsicht ein absoluter Fehlbedarf!
Der Bürgerverein für sürth hat es sich unter anderem zum Ziel gesetzt, hier entgegen zu wirken. So waren wir zum Beispiel – neben Verwaltung und Bezirksvertretung– maßgeblich an der Planung und Umsetzung der Spielfläche im Grünzug "Heinrich-Erbenbach-Straße“ beteiligt.
Als eine weitere Maßnahme plante für sürth in enger Absprache mit der Stadtverwaltung, im Bereich des Grünzuges an der Kölnstraße (Rasen-fläche gegenüber der Tankstelle) zwei Bolzplatztore aufzustellen und hiermit das dünne Freizeitangebot etwas aufzubessern. Vor Start in die Umsetzungsphase erkundeten wir dazu die Meinung der Anwohner aus dem Wohnumfeld „Grüner Weg“.
Wie uns inzwischen das Amt für Kinder, Jugend und Familie, Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung, mitteilte, haben Anwohner des Grünzuges am Feldrain/Grüner Weg Bedenken gegen die Aufstellung der Bolzplatztore vorgetragen.
Antwort des 1.Vorsitzenden auf einen Leserbrief in der „Soretha“ Nr. 56
Zuerst mal ein Satz zu unserer Frage: Sürth – kein Platz für Kinder?
Meine Antwort: Manchmal sollte man es glauben!
Nun zum Leserbrief von Herrn ... in der „Soretha“ Nr. 56.
Schon viele Monate bemühen wir uns, in Zusammenarbeit mit Frau Menke, (Amt für Jugend und Familie) geeignete Plätze für Spielmöglich-keiten der Kinder und Jugendlichen in Sürth zufinden.
Der hier genannte Platz wurde uns von Bürgern vorgeschlagen. Herr ... weiß ganz genau das wir in den Straßen um den „Grünen Weg“ durch Wurfzettel die Anwohner um ihre Meinung gefragt haben.
Nachdem einige Proteste bei uns eingegangen sind, haben wir diesen Vorschlag fallenlassen, obwohl alle zuständigen Ämter die Zustimmung gegeben haben.
Mir als „Altem Sürther“ zu unterstellen die Örtlichkeiten nicht zu kennen ist wohl ein schlechter Witz.
Was die Möglichkeiten für Spielplätze anbetrifft, möchte ich Herrn ... und die Nachbarn bitten uns Vorschläge zu machen, worauf wir sehr gespannt sind.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Felder
1.Vorsitzender
Anmerkung: Der Verfasser des Leserbriefes ist der Homepage-Redaktion bekannt. Aber wegen des Datenschutzes nicht veröffentlichen.