Der neu errichtete Grünzug Köln-Sürth mit der neuen Gestaltung des Spielplatzes wurde im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung den Sürther Bürgern am Do., 19. März 2009 übergeben. Gleichzeitig wurde der neu angelegte Spielplatz mit einer großen Auswahl an Spielgeräten wie eine Vogelnestschaukel, ein Spielschiff und verschiedene andere Attraktionen den Kindern zum Spielen freigegeben.
Entgegen der vorherigen Ankündigung war Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma zur Einweihung nicht gekommen. Statt dessen übernahm die stellvertretende Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerbes diese Aufgabe.
Und ihre volle Aufmerksamkeit bekamen dann auch die Pänz der benach-barten KiTa „Elfenland“, die ein Lied sangen. Danach stürmten sie den Spielplatz –Vogelnestschaukel, Kletterkombination und Holzschiff-.
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Neben dem neu gestalteten Spielplatz standen für die Kinder an diesem Nachmittag in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kinderinteressen weitere Spielmöglichkeiten wie das "Juppinschen" zur Verfügung.
In den Baumaßnahmen des Sürther Grünzuges investierte die Stadt 330.000 Euro. Die 37.000 Euro teuren Spielgeräte finanzierten Vereine, sowie das Jugendamt, die Bezirksvertretung Rodenkirchen und einige Firmen.
„Das Geld für die Anschaffung der Spielgeräte hat nicht ausgereicht“, erläuterte die Bürgermeisterin. "Aber es hat viele Sponsoren und Spender gegeben die sich eingebracht haben. – Also ein Paradebeispiel für bürgerschaftliches Engagement im Sinne aller Bürger und Bürgerinnen, die hier in der Nachbarschaft leben“.
v.l.n.r.: Stellv. Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerbes,
Monika Roß-Belkner (Bezirkvorsteherin von Rodenkirchen),
Manfred Giesen (stellv. Vorsitzender von für sürth)
»Der Mangel an Spielmöglichkeiten für Kinder in Sürth ist ein Thema, was für sürth eine Herzenssache ist«, berichtete Manfred Giesen, stellv. Vor- sitzender von für sürth. Und fügte einige nachdenkliche Worte hinzu: "Ich finde, »Heute ist eigentlich nicht ein Tag des Jubels, sondern eigentlich ein Tag der Scham. Weil, wenn wir überlegen, dass schon über Jahre die Häu- ser standen und dann erst diese schöne Sache kam«. – Dann ist das nicht schön".
Bolz- & Spielplatz im Sürther Grünzug
»Der Mangel an Spielmöglichkeiten für Kinder in Sürth ist ein Thema, was für sürth eine Herzenssache war und ist«
Vor einigen Jahren wurde in Sürth das Neubaugebiet Heinrich-Erpen-bach-Str./Elisabeth-Selbert-Str. kon- zipiert. Bestandteil des Konzeptes war auch die Einrichtung von 3 Kin- der- bzw. Bolzspielplätzen. In älteren Bebauungsplänen sind die Spiel-plätze eindeutig ausgewiesen. Auf Nachfrage von pro sürth (jetzt für sürth) bei der Verwaltung wurde deutlich, dass die zunächst geplanten Kinder- und Bolzspielplätze einfach gestrichen wurden. Als Grund für die Streichung wurde fehlendes Geld genannt.
pro sürth gab sich mit dieser unbefriedigenden Situation nicht zufrieden. Gemeinsam mit engagierten Mitbürgern setzten wir uns konsequent für die Ein- richtung eines Bolz- und Spielplatzes ein. Mit dem Bürgeramt in Rodenkirchen, dem Jugendamt und dem Grünflächenamt wurde ein Konzept erarbeiten, welche Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Sürth fehlen, welche Mängel am dringendsten zu beheben sind und wie die Finanzierung sichergestellt werden kann.
Der Bürgerverein pro sürth übernahm schließlich die „Regierolle“ zur Einrichtung eines neuen Bolz- & Spielplatzes im Wohngebiet "Heinrich-Erpenbach-Straße". Kümmert sich um die Angebote und Finanzierung (Sponsoren und Spenden) der Spielgeräte, gab Anregungen zu den Planungen und informierte die Bürger.
Dienstag, 16. 05. 2006 - Stadt Köln - Amt für Presse
Spielflächen für neues Wohngebiet in Sürth
Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen ist derzeit dabei, in Sürth einen neuen Grünzug anzulegen. Dabei werden die Flächen für die zu realisierenden Spielbereiche und einen Bolzplatz bereits berücksichtigt. Die ersten Spendengelder von 2.000 Euro bilden die Grundlage für das Spielplatzprojekt, weitere Gelder von Sponsoren, aus städtischen Töpfen und aus bezirksorientierten Mitteln der Bezirks-vertretung sollen das Projekt unterstützen.
6. Feb. 2007- Elterninfo der Eltern-Initiative
von Monika Wilke
Am 6. Februar fand dazu ein Gespräch mit folgenden Teilnehmern statt: Herrn Giesen von pro sürth, der sich bisher sehr für unseren Spielplatz und Bolzplatz eingesetzt hat, Frau Menke von der Stadt Köln (Baumaßnahmen), Frau Müllers von der Stadt Köln (war am 11.01.07 im Elfenland), Herrn Linke (Architekt, zuständig für die Planung des Spielplatzes - dieser wird nicht von den gespendeten Geldern bezahlt), und ich als eventuelle Spielplatzpatin.
Bisher ist eine Summe von ca. 14.300 € zusammengekommen, und zwar:
5000 € von der Bezirksvertretung Rodenkirchen als Zuschuss.
2000 € aus einem Nachbarschaftsfest des Godorfer Schützenvereins
unter Patenschaft von IKEA
5000 € von pro sürth - von der Deutschen Shell AG
300 € von der kath. Frauengemeinschaft im Dekanat Rodenkirchen
2000 € als Verkaufserlös des Kalenders 2007 Sürther Aue von
pro sürth (Zweckgebunden für die Anschaffung der Bolzplatz-Tore)
Absender: Stadt Köln, Amt für Kinder, Jugend und Familie
Ottmar-Pohl-Platz 1 - 51103 Köln
Köln, 13.Februar 2007
Sehr geehrte Damen und Herren vom Bürgerverein pro sürth!
Mit Mail vom 07.02.2007 bieten Sie der Stadt Köln eine Spende in Höhe von 2.000 € an. Diese Spende soll zweckgebunden für zwei Tore auf dem Bolzplatz "Heinrich-Erpenbach-Straße" in Köln-Sürth verwandt werden.
Ich freue mich sehr über dieses Spendenangebot und bedanke mich für das von Ihnen gezeigte Engagement, diesen Bolzplatz attraktiver zu gestalten.
Die Stadt Köln ist gerne bereit, die von Ihnen angebotene Spende anzunehmen.
Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Spende und verbleibe
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag (gez.) Quilling
Spielplatz für Sürth
Spielplätze sind wichtig zum Austoben, Spaß haben und Freunde treffen. Aus diesem Grund unterstützte die Rheinland Raffinerie 2007 den Bürgerverein pro sürth e.V. (für sürth), der sich im Kölner Stadtteil Sürth für ein gesundes und ausgewogenes Wohnumfeld einsetzt. Das Unternehmen spendete 5.000 Euro für den Ausbau eines neuen Spiel- und Bolzplatzes.
Quelle: »»» Unser Engagement für die Region - Rheinland Raffinerie Godorf
WO BLEIBT UNSERER SPIELPLATZ?
Montag, 16. Juli 2007
WDR-Moderatorin Anke Bruns von der Kölner-Lokalzeit-Redaktion Sprechzeit hackt nach, fragt nach den Wünschen der Kinder und den Erwartungen der Spielplatzförderer.
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