Vereinsaktivitäten 

Was uns "für sürth" am Herzen liegt

Grünpflege am Sürther Bahnhof

Der Bürgerverein für sürth hat für unseren Kölner Ortsteil Sürth ein Grünkonzept entwickelt, das den Verantwortlichen der Stadt Köln vorliegt. Als ersten kleinen Schritt zur Umsetzung unseres Grün- konzeptes, in Abstimmung mit der Stadt Köln, wurde im April 2004 auf der Grünfläche am Bahnhofsvorplatz vier Blumenbeete angelegt. Eine halbjährliche Saisonbepflanzung sowie die regelmäßige Rasenpflege am Bahnhofvorplatz wird seitdem von Mitgliedern des Bürgervereins durchgeführt.  

 

Winterbeetbepflanzung am Sürther Bahnhof - 05. Nov. 2011

Pressestimme: Mittwoch, 09. Nov. 2011 - Kölner Wochenspiegel

Ein Schalker Gruß

Mitglieder des Bürgervereins "für sürth" bepflanzten die Grüninsel am Bahnhof 

Sürth(sb). Sie mähten den Rasen, schnitten Thymian- und Lavendel-sträucher und Hecken zurück und pflanzten um die 200 Stiefmütterchen. Wir sind ein eingespieltes Team", erklär­te Manfred Giesen von „für sürth". Sechs Bürgervereins­mitglieder hatten sich am Bahnhof versammelt, um die begrün­te Anlagegegenüber der KVB ­Haltestelle fit für den Winter zu machen. Einziger Wermuts­tropfen: Die Stiefmütterchenleuchten blau-weiß, auf Grund der Abmachung mit Ludger Coenen-Jürgl. Der Gartenbauer stellt zweimal im Jahr die Pflan­zen für die Grüninsel. Jürgl ist Schalke-, ich FC-Fan. Wir ha­ben ausgemacht, dass die Pflan­zen immer die Farben des Ver­einshaben, der das letzte Spiel vor der Pflanzaktion gewonnen hat", erläuterte Giesen. Zuletzt gab es einen 5:1-Sieg für die Königsblauen. Der Bürgerver­ein kümmert sich seit mehr als zehn Jahre um die Anlage, weil die Stadt dafür kein Geld hat.

 

 

Sommerbeetbepflanzung am Sürther Bahnhof - 28. Mai 2011 

 

 

Pressestimmen: Donnerstag, 02. Juni 2011 - Kölner Stadt-Anzeiger

Pflanzen, jäten, Rasen mähen

Mit der Patenschaft über das Rondell am Bahnhof ist der Bürgerverein ganzjährig beschäftigt

  

Von Maxi Gödel - Foto:hc.für-sürth 

SÜRTH. Blaue Schilder mit der Aufschrift „für sürth“ kündigen es an: Einige Sürt­her mit dem berühmten „grü­nen Daumen" haben wieder aufgeräumt auf dem Sürther Bahnhofsvorplatz. Bunte Blu­men verzieren nun das Bahn­hofs-Rondell. Etwa zehn Mit­glieder des Bürgervereins hat­ten sich zu einer großen Pflanzaktion getroffen. Zu­nächst wurde die kleine grüne Insel vor dem Bahnhof Sürth von Müll befreit. Dann ging es ans Unkraut jäten, Rasen mä­hen und Blumen pflanzen.

 

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Sommerbepflanzung am Bahnhof

Dreimal im Jahr führt „für sürth" diese Pflanzaktion durch. Inzwischen stellen sie auf der Fläche sogar einen Weihnachtsbaum auf. „Zwischen- durch sind wir aber an­dauernd hier", berichtete der „für sürth“-Vorsitzende Gün­ter Felder. Immerhin muss der Rasen regelmäßig gemäht werden. Die Gartengeräte stellt der Verein komplett selbst. Die Stadt habe kein Geld mehr, um die Fläche sauber zu halten. Aus diesem Grund hat der Bürgerverein nun die Patenschaft über das Rondell inne, nehmen die Mit­glieder die Gestaltung ihres Veedels selbst in die Hand. „Wir haben die Pflege der Flä­che vertraglich von der Stadt übernommen“, erklärte Pres­sesprecher Helmuth Ewert. Dennoch will „für sürth“ von den AWB verlangen, Hunde­kottüten an der Insel bereitzustellen. „Die Hunde müssen sich ja irgendwo erleichtern, aber die Besitzer können den Kot dann auch wegmachen“, fand Felder.

 

Für ihr Engagement erhal­ten die Hobby-Gärtner von „für sürth“ viel Zuspruch von den Sürther Bürgern: „Wir ma­chen das gerne", meinte Felder. „Die Fläche wurde von der Stadt wirklich sehr vernach­lässigt, und es gefällt uns im Veedel auch besser, wenn alles gepflegt ist", ergänzte der Vor­sitzende.

 

 

Bei dieser Pflanzaktion ge­staltete sich die Arbeit als et­was mühselig, weil der Boden vollkommen ausgetrocknet war. Aber davon ließen sich die engagierten Bürger nicht beir­ren. Günter Felder holte gleich Wasser, und so konnten sich die Pflanzen schnell wohlfühlen. 

 

Mittwoch, 08. Juni 2011- Kölner Wochenspiegel

120 Eisbegonien für das Rondell

Bürgerverein „für sürth“ bepflanzte den Sürther Bahnhofsvorplatz

Sürth (sb). In den Stadtfarben Rot und Weißwerden die Eis­begonien blühen, die die Mit­glieder vom Bürgerverein „für sürth" auf dem Rondell am Bahnhofsvorplatz gepflanzt ha­ben. Über zwei Stunden lang waren die acht Sürther damit beschäftigt, das Rondell zu säu­bern, die Erde aufzulockern und die Sommerpflanzung einzu­bringen.

 

 

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Günter Felder, 1. Vorsitzender

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Die für sürther Crew

Die gut 120 Eisbegonien wur­den von Gärtnereibesitzer und Vereinsmitglied Ludger  Coe­nen-Jürgl gesponsert, der seit Jahren die Sommer- und die Winterbepflanzung stellt. Mit viel Engagement kümmert sich der Bürgerverein seit zehn Jahren um die kleine Insel am ehemaligen Sürther Bahnhof. „Im Sommer müssen die Pflanzen schon mindestens al­le zwei Tage gewässert wer­den", erzählte Günter Felder, 1. Vorsitzender des Vereins. Die Organisation sei kein Problem, berichtete er. „Das machen wir, auf Zuruf, per Mail oder Tele­fon und wer gerade Zeit hat, fährt zum Gießen rüber", er­klärte er. 

 

Für die Zukunft planen sie ei­nen Brunnen für Sürth. Einen ortsansässigen Künstler, der den Brunnen herstellen würde, haben sie schon gefunden. „Wo der Brunnen stehen soll. müs­sen wir noch entscheiden. Drei Orte sind im Gespräch: der Sür­ther Marktplatz, an der Ecke Bergstraße/Sürther Haupt­straße oder an der Ecke Heidelweg/Sürther Hauptstraße", berichtete Günter. Felder. „Das ist aber noch Zukunftsmusik, erst einmal müssen die Kosten und die Finanzierung geklärt sein, denn unterhalten müs­sen wir den Brunnen", so Fel­der.

 

Außerdem wünschen sich die Vereinsmitglieder zumindest eine Hundefreilauffläche in Sürth . Hier haben wir so etwas gar nicht", erklärte der Ver­einsvorsitzende, „die nächste Freilauffläche ist in Godorf.“ Des Weiteren will sich der Bür­gerverein für Automaten mit Hundekottüten einsetzen, denn diese seien auch Mangelware im Ort. Gerade am Bahnhofs­vorplatz wie an den Zugängen zum Rhein seien diese aber nötig, so Felder.

 

Ein Thema, das dem enga­gierten Sürther im Moment Kopfzerbrechen bereitet, ist die im Juli anstehende Bürgerbe­fragung zum Ausbau des Go­dorfer Hafens. Sie sind gegen den Hafenausbau, bei dem das Naturschutzgebiet Sürther Aue zer­stört würde. Die Bürgerfragung halten sie für eine Farce, bei der es die Ausbaugegner deutlich schwerer haben als die Befürworter. 


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